Einladung zum AK-Frauenkulturmonat März 2020

AK-Frauen­kultur­monat März 2020: Frauen auf die Bühne, Frauen auf den Thron!
Frauen sind die wahren Heldinnen! Mit Bravour meistern sie Beruf und Familie und kämpfen nebenbei noch tagtäglich um ihre Rechte: in der Partnerschaft, in der Familie, in der Politik, im Beruf. Denn gerade, was Einkommen und Karrierechancen betrifft, kann von echter Gleichstellung noch keine Rede sein.

Der Monat März gehört bei AK-Kultur den Frauen. Großartige Künstlerinnen werden auf den Bühnen der Arbeiterkammer Linz und des Bildungshauses Jägermayrhof im Rampenlicht stehen. Das Motto: Frauen auf die Bühne, Frauen auf den Thron! AK-Mitglieder bekommen ermäßigten Eintritt.

„Frauen­arbeit im Blick“
Im Frauenkulturmonat März widmen sich 2 sehr unterschiedliche Ausstellungen den Frauen: „Frauenarbeit im Blick“ beschäftigt sich mit der Geschichte der Arbeiterinnen in der Spinnerei und Weberei in Ebensee. Ein wichtiges Stück Zeitgeschichte, das die Lebenswelten von Frauen beleuchtet – zu sehen von 2. bis 25. März in der Arbeiterkammer Linz. Mit Frauenbildern beschäftigt sich die Ausstellung „Malerei3“ der 3 Künstlerinnen Helga Graf, Hildegard Schmied und Angela Wechner, die sich der figurativen Malerei verschrieben haben. Eröffnung ist am 9. März im AK-Bildungshaus Jägermayrhof.

Kabarett
Einen passenden Einstieg in den heurigen Frauenkulturmonat März garantiert am 4. März Magda Leeb mit ihrem Kabarettprogramm „Die Kaiserin von Österreich“ im Kongresssaal der AK Linz. Darin stellt sie den weiblichen Machtanspruch und kürt sich zur Kaiserin. Am 12. März sorgt die Grand Dame des steirischen Poetry Slams und Gewinnerin des „Freistädter Frischlings“ Christine Teichmann für einen kabarettistisch-literarischen Ausflug in die gesellschaftspolitischen Untiefen des 21. Jahrhunderts.

Musik
Nicht zu kurz kommt im Frauenkulturmonat auch der Blues. Am 10. März präsentiert die phänomenale Blues-Rock-Sängerin Sari Schorr im Kongresssaal der Arbeiterkammer Linz ihr neues Album „Never say never“. Und am 24. März spielt und singt die Liedermacherin und Siegerin des FM4-Protestsongcontests 2019, Sigrid Horn, in der AK Linz Dialekt-Chansons mit Harfe und Ukulele.

Literatur
Die Gewinnerin des AK-Literaturpreis 2019, Marie-Luise Lehner, liest unter dem Titel „Rebellisch, kraftvoll … Frauenleben“ beim Literaturfrühstück am 14. März im Jägermayrhof aus ihren Texten. Frauenleben, deren Perspektiven, die Spannung zwischen Rollenzuschreibungen, Freiheit und Selbstbestimmung prägen ihre literarische Auseinandersetzung.

Nicht nur im AK-Frauenkulturmonat März geben die Frauen den Ton an, auch in den folgenden Monaten sind viele weibliche Kunstschaffende sowohl auf den Bühnen als auch als Kuratorinnen im Kulturprogramm der AK und ihrer Kooperationspartner/-innen zu finden. Eine Fülle an Kreativität und Kompetenz wird da geboten!

Programm­infos und Tickets
Karten für die einzelnen Veranstaltungen sind in der Arbeiterkammer Linz während der Öffnungszeiten beim Info-Schalter erhältlich. Telefonische oder E-Mail-Bestellungen sind unter +43 (0)50 6906-7000 oder unter ticket@akooe.at möglich.

Alle Informationen zu Ticketpreisen und Programm finden Sie unter ooe.arbeiterkammer.at/kultur.

Offensive für mehr Personal in den Krankenhäusern

Unter dem Motto „Mehr von uns. Besser für alle“ weist die Gewerkschaft vida gemeinsam mit Betriebsräten in verschiedenen Spitälern auf fehlendes Personal hin. Pappkameraden symbolisieren die fehlenden KollegInnen.

Gesundheitsberufe endlich attraktiver machen
Die MitarbeiterInnen sind das Rückgrat des Spitalsbetriebs. Ihre Arbeit trägt entscheidend zur Genesung der PatientInnen bei. Und diese Arbeit wird immer anspruchsvoller. Viele KollegInnen sind an ihren psychischen und physischen Grenzen. Zahlreiche ungeplante Dienste durch Einspringen, sehr viele Überstunden, kürzere Ruhezeiten und verlängerte Arbeitszeiten verschärfen die Situation zusätzlich.

„Es muss aus unserer Sicht endlich Schluss damit sein, auf Kosten der Gesundheit und der Menschen zu sparen. Für die Politik wird kein Weg daran vorbeiführen, endlich beste Arbeitsbedingungen und hochwertige Ausbildungen in Gesundheitsberufen zu bieten beziehungsweise zu schaffen. In diesen Berufen arbeiten Menschen und keine Maschinen“, so Gerald Mjka, Vorsitzender des Fachbereichs Gesundheit in der Gewerkschaft vida.

Unzufriedenheit bei Beschäftigten
„Wir wissen, dass Angehörige der Pflegeberufe im Krankenhaus mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation unzufriedener sind als Beschäftigte in anderen Gesundheitseinrichtungen. Laut einer AK-Umfrage ist die Unzufriedenheit so massiv, dass 29,2 Prozent aller Beschäftigten in Pflegeberufen in Krankenhäusern mindestens einmal im Monat mit dem Gedanken spielen, ihren Job hinzuschmeißen“, so Experte Kurt Schalek aus der Abteilung Gesundheitsberuferecht und Pflegepolitik der AK Wien.

Eine Erklärung dafür hat Martina Reischenböck: „Wir haben mittlerweile nur mehr 9 Minuten und 24 Sekunden, um uns um sterbende Menschen zu kümmern. So wenig ist der Politik ein Menschenleben offenbar nur mehr wert“, beklagt die Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin aus Oberösterreich. „Krankenhäuser sind keine Fabriken und Menschen keine Autos, an denen man im Akkord herumschraubt! Heilung braucht Zeit und Zuwendung. Wir möchten PatientInnen und Angehörigen mehr davon geben können“, so Reischenböck. 

Klare Forderungen
Die Offensive „Mehr von uns. Besser für alle“ hat klare Forderungen:

  • 20 Prozent mehr Personal in den Krankenhäusern
    Eine rasche Aufstockung als Akutmaßnahme, um drohende Engpässe zu verhindern.
  • Bundesweit einheitliche, verbindliche Berechnungsmethode für eine bedarfsgerechte Zahl der PflegerInnen. Seit vielen Jahren drücken sich die verantwortlichen Entscheidungsträger davor, bundesweit einheitliche Standards für die Personalplanung in der Pflege festzulegen. 
  • Offensive in der Aus- und Weiterbildung. Damit der Pflegeberuf auch für junge Menschen wieder attraktiv wird.

Sämtliche Infos und Downloads zur Offensive auf www.vida.at/mehrvonuns

Wir können die Sommer-Kinderbetreuung auch 2020 wieder anbieten!

Die Sommer-Kinderbetreuungsaktion wird auch heuer fortgeführt!

Somit gibt es auch dieses Jahr wieder Spiele, Spaß, sportliche Aktivitäten und Ausflüge für unsere Kleinen – mit pädagogisch geschulten Betreuerinnen der Kinderfreunde Linz!

Hier die Details:

  • Zeitraum: fünf Wochen vom 27. Juli bis 28. August 2020 (KW 31 bis 35)
  • Montag bis Freitag in der Zeit von 6.45 Uhr bis 19.15 Uhr im Freizeitraum der AUVA-Landesstelle Linz
  • für Kinder von 3 bis 12 Jahren
  • Kosten von € 4,– pro Tag
  • Mittagessen im Speisesaal
  • Bring- und Holzeiten können individuell vereinbart werden
  • für jeweils fünf Kinder ist eine pädagogisch ausgebildete Betreuungsperson vorgesehen

Anmeldung:
Die Anmeldungen beim Betriebsrat sind ab sofort möglich – inklusive der Information, in welchen Wochen Du wie viele Kinder in welchem Alter zur Kinderbetreuung bringen möchtest.  Natürlich ist es auch möglich, nur einzelne Tage anzugeben.
Bis vor Ostern müssen wir eine ungefähre Anzahl der Kinder benennen, daher ist der Anmeldeschluss am Freitag, 10. April 2020!

Gib auch Du Deinem Kind die Chance, mit Gleichaltrigen zu spielen, kreativ zu basteln, Ausflüge zu unternehmen!

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Daniela Kneidinger, BA
Spiel Spaß Mobil, Ferienbetreuung, Ortsgruppen & Rote Falken

Österreichische Kinderfreunde, Region Linz-Stadt
Wiener Straße 131, 4020 Linz
Telefon: +43 / 732 / 77 26 32 -22
Mobil: +43 / 699 / 16 886 322

Wir laden ein: Betriebsausflug 2020 Burgenland & Wien!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Heuer bleiben wir – nach mehrfach geäußertem Wunsch – mit dem Betriebsausflug wieder mal in Österreich, genauer gesagt im Burgenland und in Wien!

St. Martins Therme & Lodge
inklusive Shopping-Möglichkeit, Seewinkel-Safari & Musicalbesuch in Wien

Termine:
Freitag, 19. Juni 2020, bis Sonntag, 21. Juni 2020
sowie
Freitag, 25. September 2020, bis Sonntag, 27. September 2020

Geplantes Programm (Änderungen vorbehalten):

Freitag:
Die Abfahrt erfolgt jeweils um 14 Uhr vor dem UKH Linz. Busfahrt nach Frauenkirchen und Zimmerbezug in der schönen St. Martins Therme & Lodge. Abendessen im Hotel.

Samstag:
Am Vormittag Fahrt ins Designer Outlet Parndorf oder Möglichkeit zum Aufenthalt in der Therme. Am Nachmittag nehmen alle an der Seewinkel-Safari teil. Kompetente Ranger führen uns in die vielfältige Welt des Nationalparks Neusiedler See – Seewinkel ein.
Im Anschluss daran Weiterfahrt zu einem abendlichen Heurigenbesuch.

Sonntag:
Nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Wien. Mittagessen gibt’s um 12 Uhr beim Bettelstudent. Im Anschluss daran gemeinsamer Musical-Besuch: Beim ersten Termin wird im Ronacher „Cats“ gespielt, beim zweiten Termin „Miss Saigon“ im Raimund Theater, Beginn der Vorstellung ist jeweils um 14 Uhr.
Nach dem Musical direkte Heimreise nach Linz.

Anmeldung/Eigenbeitrag:
Die Anmeldung zu beiden Terminen ist ab sofort möglich, mit gleichzeitiger Bezahlung des unverändert günstigen Eigenbeitrags von € 100,–.
Anmeldeschluss für den ersten Termin ist am 13. März 2020, Anmeldeschluss für den zweiten Termin ist am 19. Juni 2020.

Weitere Informationen im Internet:
St. Martins Therme & Lodge
Designer Outlet Parndorf
Seewinkel-Safari
Musical Cats und Miss Saigon

Petition: „Der Weiße Hof muss erhalten bleiben!“

An den Verwaltungsrat der AUVA: Der Weiße Hof muss erhalten bleiben!
„Mit großer Sorge verfolgen wir als UnfallpatientInnen des Rehabilitationszentrums Weißer Hof in Klosterneuburg in NÖ., dass die Zukunft des Weißen Hofs ab 2026 ungewiss ist.

Die Betten des Weißen Hofs sollen nach Meidling übersiedelt werden, wo ein neues Rehabilitationszentrum neben dem bestehenden Unfallkrankenhaus gebaut werden müsste.

Die PatientInnen des Weißen Hofs befinden sich aufgrund ihres Schicksals in einer dramatischen Ausnahmesituation. Sie brauchen die Natur und die Ruhe abseits der Hektik der Stadt, um sich auf ihre Rehabilitation konzentrieren zu können.

Wir appellieren an Sie im Namen aller PatientInnen und deren Angehöriger und im Namen all derer, denen der Weiße Hof am Herzen liegt, den Weißen Hof zu erhalten und (zumindest teilweise) von der AUVA zu betreiben!“

Hier geht’s weiter zu den Argumenten, warum das wichtig ist, und zum Unterzeichnen der Petition:
Petition „Der weiße Hof muss erhalten bleiben!“

Betriebsrats-Information zum neuen Regierungsprogramm!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Österreich hat im letzten Jahr gewählt und seit ein paar Tagen haben wir eine neue Bundesregierung. Das letzte Regierungsprogramm von Türkis/Blau hatte massive Auswirkungen auf die Zukunft der AUVA. Aus diesem Grund haben wir auch das neue Regierungsprogramm durchforstet und wollen Euch über die wichtigsten Punkte, die die AUVA betreffen, informieren:

Ein kurzer Rückblick:
Das alte Regierungsprogramm Türkis/Blau 2018 sah für die AUVA eine „Lohnnebenkostensenkung um 500 Millionen Euro (Absenkung des Unfallversicherungsbeitrags auf 0,8 %)“ vor, wobei bei „Nichterfolg Überführung der AUVA in bestehende Sozialversicherungsträger“ angedroht wurde. Unter diesem massiven politischen Druck wurde damals von der AUVA der Vorstandsbeschluss vom August 2018 beschlossen – damals mit dem Argument, dass man derzeit nur so das Überleben der AUVA sicherstellen könne.

Im aktuellen Regierungsprogramm findet sich keine derartige Androhung einer Zerschlagung oder einer drastischen Beitragssenkung. Vielmehr findet sich der folgende Passus: „Weiterentwicklung der Aufgaben der AUVA unter Berücksichtigung von Vorsorge, Gesundheit und Pflege“ (Seite 245 des Regierungsprogrammes).

Auch mit dem neuen Sozialminister Rudolf Anschober dürfen wir wieder auf eine vernünftige, an den Fakten orientierte Zusammenarbeit hoffen. Die Agenden der Prävention werden möglicherweise zu Arbeitsministerin Christine Aschbacher wandern; die genaue Ressortverteilung wird an diesem Freitag im Parlament beschlossen.

Diese Änderungen im Regierungsprogramm und in den Personen sind für den Betriebsrat jedenfalls ein Anlass für vorsichtigen Optimismus. So wie die AUVA auf massivste Sparforderungen und die Drohung im letzten Regierungsprogramm reagiert hat, muss sie nun auch auf neue politische Gegebenheiten und das neue Regierungsprogramm reagieren.

Aufgrund des bisherigen politischen Drucks wurden in den Verwaltungsbereichen viele Posten nicht oder nur reduziert nachbesetzt. Besonders in den Leistungsabteilungen hat dies zu einer besonders hohen Arbeitsbelastung geführt und in einigen Bereichen zu Recht massiven Unmut ausgelöst.
Seit zwei Jahren stehen unzählige Gerüchte über Personaleinsparungen und Zusammenlegungen im Raum und führen zu Verunsicherung und Belastung. Nur dank der engagierten, kompetenten Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte die Arbeit für die Versicherten in einer langen Phase der Ungewissheit fortgesetzt werden.

Nun hat Österreich gewählt, ein neues Regierungsprogramm wurde präsentiert, und demnach plant die neue Regierung keine massiven Einsparungen oder gar eine Zerschlagung, sondern eine Weiterentwicklung der Aufgaben der AUVA.

Unter diesen neuen Voraussetzungen erwarten wir eine Abkehr von bisherigen Personaleinsparplänen, um die AUVA für eine derartige Weiterentwicklung auch personell zukunftsfit zu machen.

Die politischen Rahmenbedingungen haben sich massiv verändert – nun haben die entsprechenden Gremien der AUVA die Verantwortung, auf die neuen politischen Rahmenbedingungen zu reagieren und die AUVA im Sinne ihrer Versicherten und Mitarbeiter für die Herausforderungen in der Zukunft zu stärken!
(Information der Betriebsräte AUVA Landesstelle Linz und Unfallkrankenhaus Linz)

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