Nur 5,9 % Frauen in gut bezahlten Führungspositionen

frauentag

ÖGB-Frauen OÖ. zum Internationalen Frauentag: Den Frauen Chancen geben!
Nur wenige Frauen schaffen es, die gläserne Decke zu durchbrechen und kommen dort hin, wo Entscheidungen getroffen werden: In gut bezahlten Führungspositionen beträgt der Frauenanteil lediglich 5,9 Prozent. „Viele Studien zeigen, dass Frauen gute Managerinnen sind. Viele Frauen bekommen aber nie die Chance, ihr Können zu beweisen, wir müssen um Führungspositionen kämpfen“, sagt ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Elfriede Schober, die auch Vorsitzende der Frauen in der Produktionsgewerkschaft PRO-GE OÖ ist.

Anlässlich des Internationalen Frauentages machen die ÖGB-Frauen auf ihre Forderungen für mehr Chancengleichheit aufmerksam: Sie fordern einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr, arbeitsrechtliche Absicherung für Väter beim Papamonat und einen Schulterschluss mit den Männern. 

Trotz Verbesserungen noch viel zu tun
Als eine Frau, die es in einer Männerdomäne zur Betriebsratschefin geschafft hat, weiß sie, dass wir frauenpolitisch einen großen Schritt weiter wären, wenn sich mehr Männer solidarisch zeigen und den Ruf der Frauen nach Chancengleichheit und gerechter Entlohnung unterstützen würden.

Natürlich haben wir Frauen schon viel erreicht, wie etwa zuletzt das Informationsrecht für Teilzeitbeschäftigte über im Unternehmen angebotene Vollzeitarbeitsplätze, den Kündigungsschutz nach einer Fehlgeburt oder den Karenzanspruch für Pflegeeltern ohne Adoptionsabsicht. Auch die verpflichtenden Einkommensberichte sind ein wichtiger Schritt zu Gerechtigkeit. Dennoch zeigen alleine die überdurchschnittlichen Einkommensunterschiede auch bei Vollzeitarbeit und die hohe Teilzeitquote in Oberösterreich, wie viel es für uns noch zu tun gibt“, sagt Schober.  

Vereinbarkeit von Elternschaft mit Arbeit fördern
Einer der Schlüssel zu mehr Gerechtigkeit im Arbeitsleben liege bei der Kinderbetreuung. „Die Beteiligung von Vätern ist ein wichtiger Schritt, der auch entsprechend unterstützt werden muss. Wer den Papamonat in Anspruch nimmt, braucht volle Absicherung mit einem Kündigungsschutz. Wir setzen uns außerdem vehement für einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen ein. Gerade am Land braucht es eine Offensive für Kindergärten mit Öffnungszeiten, die – wenn gewünscht – Vollzeitarbeit ermöglichen“, stellt Schober klar.
(Information des ÖGB, 08.03.2016)

GPA-djp: Im Jahr 2015 fast 90 Mio. Euro für Mitglieder erkämpft

GPA-djp CardDie Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) konnte im Jahr 2015 88,7 Mio. Euro im Rahmen des gewerkschaftlichen Rechtsschutzes für ihre Mitglieder erstreiten.

Ein wesentlicher Teil des Gesamtbetrages, nämlich über 72 Mio. Euro, entfällt auf Beträge der – von der GPA-djp durchgesetzten – Sozialpläne.
Der aktive Rechtsschutz der GPA-djp beinhaltet Interventionen im Betrieb, Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht sowie Rechtshilfe in Exekutions-, Konkurs- und Ausgleichsverfahren.

„Die Anzahl der Sozialpläne ist leicht angestiegen und zeigt, dass die wirtschaftlichen Probleme der österreichischen Unternehmen nicht gänzlich überwunden sind. Gerade dieser Bereich des Rechtsschutzes zeigt, wie wichtig die enge Kooperation zwischen Gewerkschaft und Betriebsratskörperschaften ist“, erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Günther Trausznitz.

Die jährlich erstrittene Summe des Rechtsschutzes der GPA-djp übersteigt bei weitem die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge. GPA-djp-Mitglieder erhalten jedoch nicht nur Geld und Einkommen durch Rechtsdurchsetzung, sondern ersparen sich durch kostenlose Rechtsberatung im Falle von arbeitsrechtlichen Konflikten hohe Anwaltskosten.

Die bemerkenswerte Summe zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine starke Interessenvertretung gerade in Krisenzeiten ist. Eine effizientere und kostengünstigere Rechtsvertretung wird man nicht finden.

Jetzt Mitglied werden – hier geht’s weiter: ÖGB – jetzt Mitglied werden

Lohnsteuersenkung 2016: schon jetzt eigenen Vorteil ausrechnen!

Lohnsteuer 2016

Der nächste Gehaltszettel (für Jänner 2016) wird interessant – nicht nur wegen der jährlichen Gehaltserhöhung, sondern vor allem auch wegen der Lohnsteuersenkung, die ab dem neuen Jahr gilt.

Auf dem Online Mehr-Netto-Rechner unserer Gewerkschaft, der GPA-djp, können Sie sich schon jetzt mit nur ein paar wenigen Klicks berechnen lassen, wie viel Sie ab 2016 nach der Lohnsteuersenkung mehr im Börsel haben.

Hier ist der entsprechende Link: Online Mehr-Netto-Rechner

Wer bringt das Weihnachtsgeld? Testen Sie Ihr Wissen mit dem GPA-djp-Quiz!

Wer bringt das Weihnachtsgeld 3

Zweimal im Jahr gibt’s mehr Geld am Lohn- und Gehaltszettel – das Weihnachtsgeld und das Urlaubsgeld.

Für viele Beschäftigte sind die Sonderzahlungen so selbstverständlich wie die jährliche Gehaltserhöhung. Manche glauben gar, darauf gäbe es einen gesetzlichen Anspruch. Das ist ein Irrtum. Zwar ist die Steuerbegünstigung der Sonderzahlungen im Gesetz geregelt, aber auf das Weihnachts- und Urlaubsgeld selbst gibt es keinen gesetzlichen Rechtsanspruch.

Wie viel wissen Sie über das Weihnachtsgeld?  Mit dem GPA-djp Weihnachtsgeld-Quiz können Sie Ihr Wissen testen:

Zum Weihnachtsgeld-Quiz!  

Weihnachtsgeld – keine Selbstverständlichkeit!
„Aber es ist doch völlig unwahrscheinlich, dass das Weihnachtsgeld gestrichen wird“.  Das hören wir oft, wenn wir darauf hinweisen, dass nur der Kollektivvertrag die Sonderzahlungen sichert.

Ein Blick über die  Grenze zeigt, dass es schneller gehen kann, als man glaubt. In Deutschland
z. B. gibt es für viele Branchen keine Kollektivverträge mehr. In diesen Branchen erhalten nur noch 45 % der Beschäftigten ein Weihnachtsgeld. Im Zuge der Wirtschaftskrise wurde es in vielen Betrieben einfach ersatzlos gestrichen oder deutlich gekürzt.

Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und faire Gehaltserhöhungen gibt es nur mit starken Gewerkschaften.
Daher: Jetzt beitreten!

Erfolgreicher Abschluss der KV-Verhandlungen für 2016

KV-Abschluss für 2016

Mit diesem Gehaltsabschluss ist es auch heuer wieder gelungen, ein herzeigbares Ergebnis zu erreichen.
Besonders freut es uns, dass wir für die wichtigen Beschäftigungsgruppen eine Gehaltserhöhung erreichen konnten, die über dem Gehaltsabschluss der Beamtinnen und Beamten liegt und wir unseren konsequenten Weg eines „Arbeiter- und Angestelltenabschlusses“ fortsetzen konnten.

Angesichts der Tatsache, dass die Jahresinflation mit Jahresende bei 1,0 % liegen wird, konnten wir in fast allen Bereichen reale Gehaltserhöhungen durchsetzen.

Dieses Ergebnis konnten wir nur durch unsere gute und gemeinsame Arbeit sowie durch die Unterstützung der Gewerkschaftsmitglieder erreichen. Es zeigt sich einmal mehr, wie sinnvoll und notwendig es ist, dass sehr viele Menschen in der Sozialversicherung gewerkschaftlich organisiert sind.

Die neuen Gehaltstabellen sind im j-Laufwerk nachzulesen oder auch hier:
Gehaltstabelle Pflege 2016
Gehaltstabelle Verwaltung 2016
Gehaltstabelle Ärzte 2016 

 

 

Fragen zu unserer Gewerkschaft GPA-djp? Wenn ja, dann melde Dich!

GPA-djp_Logo kleinLiebe Kolleginnen und Kollegen!

Wenn Ihr Fragen zur für uns zuständigen Gewerkschaft, GPA-djp,  habt, wie z. B.

  • Es stehen wieder Gehalts- und Kollektivvertrags-Verhandlungen an. Was ist da heuer zu erwarten?
  • Warum ist es wichtig, dass möglichst viele Mitarbeiter auch Mitglied der Gewerkschaft sind?
  • Welche Leistungen erhalte ich durch eine Mitgliedschaft?
  • In welchen Fällen bekomme ich Unterstützung von meiner Gewerkschaft?
  • In welchen Angelegenheiten kann ich mit der der GPA-djp beraten lassen?
  • Was kostet mich eine Mitgliedschaft bei der GPA-djp?
  • usw., usw.,

dann besteht die Möglichkeit, direkt im UKH persönlich darauf einzugehen.

Unsere Ansprechpartnerin in der GPA-djp, Fr. Sabine Schwarzendorfer, Sabine Schwarzendorfernimmt sich die Zeit und ist am Montag, den 09. November 2015, den ganzen Tag im Haus.
Also einfach den Betriebsrat anrufen – Tel. 42607 – wir kommen auf die jeweilige Abteilung gerne zu einem Gespräch mit den KollegInnen vorbei.

(PS: Schon fixiert wurden Termine im OP und auf einer Station – Anruf hier nicht mehr notwendig).

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