Zitat des Monats Oktober 2011

Führung
(keine Sorge – das ist eine Satire!)

Management by Helikopter
Über allem schweben, von Zeit zu Zeit Bodenkontakt aufnehmen, viel Staub aufwirbeln und dann wieder abheben.

Management by Jeans
An den wichtigsten Stellen die größten Nieten platzieren.

Management by Champignon
Die Mitarbeiter im Dunkeln sitzen lassen und mit Mist bestreuen. Wenn sich Köpfe zeigen, sofort absäbeln.

(Quelle: unbekannt)

"Kämpferische Stimmung" – Metaller bestreiken 200 Betriebe

Streik

Alleine gestern wurden österreichweit in rund 150 Betrieben Kampfmaßnahmen durchgeführt – seien es Betriebsversammlungen, Warnstreiks oder dergleichen. Damit standen bereits am ersten Tag rund die Hälfte der 165.000 ArbeitnehmerInnen der Metallindustrie und des Bergbaus voll hinter den Forderungen der Gewerkschaften.

Heute geht es weiter, in rund 200 Betrieben gibt es ganztägige Streiks oder zumindest für eine Schicht lang. Einige dieser Betriebe sind z.B. Bombardier, OTIS oder Opel in Wien, Fischer Automobilguss in NÖ, Magna, voest oder VA Erzberg in der Steiermark, CNH, voest, MAN, SKF oder BMW in Oberösterreich, Bosch, Kässbohrer oder Salzburger Aluminium AG oder Duktus in Tirol.

Wer mehr Details dazu erfahren will, sieht am besten auf dieser sehr interessanten Seite nach: www.streik.at 

Man darf auch mal "Nein" sagen

Information der AK OÖ. aus dem kleinen 1 x 1 des Arbeitsrechts

Nein sagen

Überstunden
Bei einem „Nein“ zum Chef geht es oft um Überstunden. Dazu sollten Sie wissen: Es gibt Höchstgrenzen für die Arbeitszeit. Normalerweise müssen Sie nicht mehr als maximal 10 Stunden täglich oder 50 Stunden pro Woche arbeiten. Aber bei diesen Höchstgrenzen gibt es viele Ausnahmen.

Fragen sie im Zweifel vorher bei der AK nach. Sie dürfen bei einem hohen Ausmaß an Überstunden auch nein sagen, wenn Ihre Gründe für das Nein schwerer wiegen als das Interesse der Firma, etwa wenn Sie kleine Kinder betreuen müssen.

Wenn die Firma Ihnen Urlaub vorschreiben will
Wenn die Firma Ihnen Urlaub oder Zeitausgleich einfach vorschreiben will, geht das nicht ohne Ihre Zustimmung. Sollte Ihr Chef trotzdem darauf bestehen, erklären Sie sich schriftlich arbeitsbereit. Dann darf Ihnen kein Urlaub oder Zeitausgleich abgezogen werden, auch wenn sie auf „Zwangsurlaub“ gehen.

Aufgaben, zu denen Sie nicht verpflichtet sind
Sie dürfen auch „Nein“ sagen zu Tätigkeiten, zu denen Sie laut Arbeitsvertrag nicht verpflichtet sind, etwa wenn Sie als Telefonistin angestellt sind, aber vom Chef zum Einkaufen geschickt werden. Aber Vorsicht: Wenn Sie für Ihren Chef schon längere Zeit neue Aufgaben erledigt haben, zu denen Sie ursprünglich nicht verpflichtet waren, müssen Sie das im Zweifel weiterhin tun. Dann kommt Ihr „Nein“ zu spät.

Und: Viele Verträge enthalten Klauseln, die Ihrem Arbeitgeber die Zuweisung neuer Aufgaben durchaus erlauben. Ein unberechtigtes „Nein“ kann als Arbeitsverweigerung gewertet werden und eine „Fristlose“ zur Folge haben. Fragen Sie im Zweifel vorher bei Ihrer AK nach.

Ein Nein sollte gut begründet sein
Gut formuliert wird ein „Nein“ leichter akzeptiert: Verschaffen Sie sich Zeit, eine gute Begründung zu formulieren, etwa so: „Ich fühle mich im Moment überrumpelt. Geben Sie mir bitte zehn Minuten.“ Einfühlungsvermögen entschärft manche Situation – und manches Nein. „Es tut mir leid, dass Sie in Zeitstress sind. Dennoch kann ich heute nicht aushelfen, weil …“
(Information gesehen auf http://www.arbeiterkammer.com)

Sozialversicherung-KV-Verhandlungen für 2012 – Info Nr.1

GPA-DJP

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Auch unsere Kollektivvertragsverhandlungen beginnen!

Am 27. September 2011 haben die Gewerkschaften GPA-djp und VIDA das diesjährige Forderungsprogramm für die Kollektivvertragsverhandlungen beschlossen und Anfang Oktober dem Vorsitzenden des Verbandsvorstandes, Dr. Hans Jörg Schelling, übermittelt.

Die erste Information der Gewerkschaft an alle MitarbeiterInnen ist hier nachzulesen: KV-Information Nr. 1.
Zu den Forderungen im Detail geht’s hier entlang.

Wir werden über den Verlauf der Kollektivvertragsverhandlungen und die Ergebnisse laufend informieren!

Kein Grund zur Bescheidenheit!

Metaller

Die Wirtschaftsdaten sind gut, die Metallbranche und der Bergbau haben sich von der Krise gut erholt.

Bei den herbstlichen KV-Verhandlungen ist daher ein deutliches Gehaltsplus zu erwarten.

Für die 165.000 Beschäftigten der Metallbranche und des Bergbau startete dieses Jahr am 22. September mit der Forderungsübergabe die gewichtigste der herbstlichen KV-Runden. Die Metallindustrie macht traditionell den Auftakt der so genannten Herbstlohnrunde, ihr Abschluss hat Signalwirkung für die anderen Branchen. Dieses Jahr steht eine offensive „Geldrunde“ im Mittelpunkt der Verhandlungen der Gewerkschaften GPA-djp (Angestellte) und PRO-GE (ArbeiterInnen) – keine Bescheidenheit, heißt die Parole.

Denn: „Der Branche geht es gut, der Konjunkturaufschwung war sogar stärker als erwartet“, berichtet der Chefverhandler der GPA-djp, Karl Proyer, “ein kräftiges Gehaltsplus von 5,5 Prozent muss daher drin sein.“ Walter Hofstadler, Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrates bei der voestalpine Stahl GmbH und ebenfalls im Verhandlungsteam, schließt sich dem an: „Die Beschäftigten haben Großes geleistet und die Unternehmen durch die Krise durchgetragen, sie haben die Konjunktur wieder hochgefahren.“ Das hat allerdings auch Opfer gefordert: „Während der Krise wurde Personal abgebaut, daher ist nun der Leistungsdruck auf die verbliebene Belegschaft enorm gestiegen.“
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An alle Kegelbegeisterten – Teil 2!

Einladung zum AUVA-Kegelturnier

Kegeln

Wir laden Euch auch heuer wieder herzlichst zum AUVA-Kegelturnier nach Graz ein.

Termin:
18. bis 20. November 2011
Abfahrt am Freitag um 14 Uhr vor dem UKH Linz

Gekegelt wird Freitag von 15 bis 22.30 Uhr und Samstag von 8 bis 14 Uhr. An welchen der beiden Tage wir dran sind, erfahren wir erst nach unserer Anmeldung.
Das Kegeln wird auf den Bahnen des ASKÖ in Graz-Eggenberg stattfinden und die Abendveranstaltung findet wie im letzten Jahr im Hotel Paradies statt (www.hotelparadies.at).

Anmeldungen / Eigenbeitrag:
Die Anmeldungen sind ab sofort möglich, jedoch bis spätestens 20. Oktober 2011 erforderlich. Eigenbeitrag € 60,–.

Zur Erinnerung – die Graz-Modalitäten:
Die Schubanzahl aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer beträgt einheitlich 2 x 25. Neben der Einzelwertung werden jeweils die vier besten Keglerinnen und Kegler jeder Dienststelle und Einrichtung für die Mannschaftswertung herangezogen, dabei jeweils nur eine Damen- und eine Herrenmannschaft.

Socken-Verkaufsausstellung im UKH Linz

Qualitätssocken-Verkauf 2

Der Herbst zieht ins Land und auch der Termin der ersten Verkaufsausstellung wurde vereinbart.

Der Mann, der zu viele Socken hat, besucht uns wieder, und zwar am Mittwoch, den 12. Oktober 2011, und am Donnerstag, den 13. Oktober 2011, jeweils von 11.30 bis 15 Uhr im Bereich vor dem Speisesaal im 1. Untergeschoß.

Verkauft werden u. a.:
Top Lauf-, Wander- und Bergsocken, Baumwollsocken, Kniestrümpfe aus Baumwolle, Kindersocken, Wintersocken, Bundesheersocken, etc.
Details dazu und zu den Preisen: siehe hier.

Veranstaltungstipp: "Is eh ois do!"

Is eh ois do

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Wir möchten Euch auf einen sehenswerten Dokumentarfilm hinweisen, an dem unser Koll. Reinhard Dobretsberger (OP-Gehilfe) federführend mitgewirkt hat.
Thema: „Is eh ois do!“ – Szenen zu erneuerbarer Energie in Österreich – also sehr aktuell und für jeden von uns interessant.

Details zur Filmpremiere im Alten Kino in St. Florian und zur Vorstellung im Moviemento sind hier zu finden: Is eh ois do

Karten für die Premiere in St. Florian gibt’s direkt bei Koll. Reinhard Dobretsberger, Tel. Nr. ist ebenfalls im beigefügten Plakat ersichtlich. Eintritt: freiwillige Spende!

Gerechter Anteil am Wohlstandszuwachs für die Beschäftigten

Lohn

Mehr Bereits 2012 droht die wirtschaftliche Erholung zu Ende zu gehen. Die schwache Kaufkraft der Menschen mit Lohn- und Gehaltseinkommen ist eine wesentliche Ursache dafür. Die AK hat die neuesten Daten zur aktuellen Einkommensentwicklung analysiert.

„Nachhaltiges Wachstum braucht eine kaufkräftige Konsumnachfrage, produktive Investitionen und öffentliche Impulse. Das kann nur gelingen, wenn die Löhne und Gehälter wieder den Produktivitäts- und Preissteigerungen entsprechend steigen“, sagt der AK-Präsident.

68,5 Prozent der in Österreich erarbeiteten Wertschöpfung werden 2011 als Lohn und Gehalt an die Arbeitnehmer/-innen fließen. Somit hat sich – mitten in der wirtschaftlichen Erholung seit der Überwindung des Krisenjahrs 2009 – die Lohnquote um mehr als einen Prozentpunkt verringert. Im gleichen Ausmaß ist der Gewinn- und Vermögenseinkommensanteil gestiegen. Ein Prozentpunkt weniger beim Lohnanteil bedeutet heuer rund 2,2 Milliarden Euro weniger für die Arbeitnehmer/-innen.
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