Arbeitgeber, warum hast Du so große Ohren?

Datenschutz im Betrieb

Immer mehr Arbeitgeber sammeln immer mehr Daten von MitarbeiterInnen in immer mehr und technisch ausgefeilten Systemen (z. B. Personal-informationssysteme, Systeme zur Erfassung von Betriebsdaten, Ortungssysteme in Fahrzeugen, Videokontrollen, Chips mit kombinierter Zutritts-, Zeiterfassungs-, Ausweis- und Zahlungsfunktion, etc.). In den Systemen ist auch Höchstpersönliches der Beschäftigten festgehalten.

Der/die Vorgesetzte kann durch eine Verknüpfung der vorhandenen Daten einiges über seine MitarbeiterInnen herausfinden – und daraus (falsche) Schlüsse ziehen. Wer suchet, der findet – auch das, wonach ursprünglich gar nicht gesucht wurde.

In Österreich ist nur eines von drei technischen Systemen in einer Betriebsvereinbarung geregelt, wie eine Studie von AK und FORBA ergeben hat. Nur ein Bruchteil der vorhandenen Betriebsvereinbarungen wird auch kontrolliert. Damit sind dem Datenmissbrauch Tür und Tor geöffnet.
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Instrument der Krankenstandsrückkehrgespräche

Immer mehr Unternehmen setzen zur Reduktion der Krankenstände auf ein neues Instrument, das sogenannte Krankenstandsrückkehrgespräch. Es handelt sich hierbei um ein verpflichtendes Gespräch, das Beschäftigte nach der Rückkehr aus dem Krankenstand mit ihrem/ihrer Vorgesetzten zu führen haben. Inhaltlich drehen sich diese Gespräche meist um Ursachen und Auswirkungen der jeweiligen Erkrankung des/der Beschäftigten.

Als Hauptzweck solcher Gespräche nennen Unternehmen bessere Arbeitsbedingungen unter dem Blickwinkel der Gesundheit. Für diese Gespräche erarbeiten Firmen Gesprächsleitfäden für Führungskräfte, Fragebögen für Beschäftigte und Dokumentationsformulare für vereinbarte gesundheitsfördernde Maßnahmen. Dies sind nur einige aktuelle Beispiele, mit denen Betriebsräte/-innen zur Beratung in die AK Consult kommen.
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Und wieder ein Märchen: Die sieben Zwerge

Es waren einmal sieben Zwerge, die lebten hinter den sieben Bergen. Tag für Tag suchten sie im Bergwerk nach Gold. Jeder der Zwerge war rechtschaffen, fleißig und achtete den anderen. Wenn einer von ihnen müde wurde, so ruhte er sich aus, ohne dass die anderen erzürnten. Wenn es einem von ihnen an etwas mangelte, so gaben die anderen bereitwillig und gerne. Abends, wenn das Tagewerk geschafft war, aßen sie einträchtig ihr Brot und gingen zu Bett. Am siebten Tage jedoch ruhten sie.
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BR-Ausflug Prosecco-Weinstraße – September 2010

Prosecco-Weinstraße

Hallo allerseits!
Wir laden Euch nochmals herzlich zum 2. Betriebsausflug nach Caorle-Altanea und in die Prosecco-Weinstraße ein!

Termin ist vom 17. bis 19. September 2010. Das Programm haben wir nur geringfügig geändert, für Details bitte hier klicken. Auch das Hotel ist das gleiche wie im Juni, für Hotelinfo bitte hier klicken.

Anmeldeschluss ist am Freitag, den 30. Juli 2010. 80 Plätze sind reserviert. Gültigen Reisepass mitnehmen.
Wir hoffen, dass auch dieses Mal viele von Euch mitfahren!

Psychische Erkrankungen im Vormarsch

Weniger Arbeitsunfälle, aber mehr psychische Probleme
65.525 Krankenstände wegen Depressionen, Burn-out und Co.

Schon jeder 16. Krankenstandstag ist auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen. Das geht aus Zahlen des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor. Demnach waren die österreicherischen Arbeiter und Angestellten im Vorjahr insgesamt 38,7 Millionen Tage lang im Krankenstand, 2,4 Millionen Fehltage wurden durch psychische Probleme wie Depressionen, Alkoholismus oder Burn-out verursacht. Die Ursachen für den Trend sind vielfältig: Private Faktoren, Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit und krisenbedingte Job-Angst.
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Rückblick 1. Betriebsausflug Prosecco-Weinstraße

Prosecco-Weinstraße

Los ging’s letzten Freitag um 13 Uhr – bzw. für unsere zwei Radfahrer ging’s schon am Donnerstag los – ca. 65 Personen waren dabei.

Nach relativ langer Fahrt kamen wir so gegen 20.30 Uhr im Hotel Maregolf, etwa 5 km außerhalb von Caorle, an. Nach dem Abendessen (Buffet) machten einige noch die Altstadt von Caorle unsicher, nachdem Chauffeur Ernst die Fahrt dorthin mit dem Bus angeboten hatte.

Am Samstag Fahrt durch die wunderbare Prosecco-Weinstraße, auf dem Weg dorthin noch kurze Besichtigung der Stadt Conegliano. Am Nachmittag wurden wir dann zur Prosecco-Verkostung in der Nähe von Valdobbiadene eingeladen. Hier gab’s aber nicht nur Prosecco zu kosten, sondern auch noch jede Menge kulinarische Köstlichkeiten. Auch die Möglichkeit des Einkaufs wurde reichlichst genutzt.

Das Abendessen war wiederum im Hotel. Den Abend verbrachten die meisten von uns wieder in Caorle, vor allem auch mit Einkaufen.

Die ursprünglich für Sonntag mittags geplante Stadtbesichtigung von Udine sagten wir ab – nach demokratischer Abstimmung und sehr eindeutigem Ergebnis – und so konnten wir den Vormittag noch länger am Pool oder am Strand, der ja nur 150 m vom Hotel entfernt war, genießen.

Hotel Maregolf, Foto: Simone Stütz

Die Abreise erfolgte dann somit erst um 12 Uhr. Nach einem wie immer sehr guten Abendessen im Grünauerhof/Wals waren wir so um 20.30 Uhr wieder in Linz.

Resumee:
Es war ein gelungener und vor allem sehr stressfreier Ausflug – auch bei wunderbarem Wetter. Mehr Bilder davon gibt’s wie immer im J-Laufwerk in unserem BR-Ordner zu sehen.
Wir freuen uns auf Teil 2 im September!

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