Märchen aus Österreich – über's Steuerzahlen

Märchen aus Österreich

Es war einmal ein Land, in dem wurde jede und jeder nach seinem/ihrem Vermögen und Einkommen besteuert.

Dieses Märchen über’s Steuerzahlen entspricht leider sehr wenig den Fakten unseres Steuersystems. Vielmehr werden uns tagtäglich Märchen aufgetischt, die einen gerechten Beitrag aller zum Allgemeinwohl verhindern.

Das Forum Arbeit, Wirtschaft und Soziales der Katholischen Aktion Österreich, die Arbeiterkammer OÖ. und der ÖGB wollen mit diesem Büchlein einige dieser Märchen entlarven und damit einen Denkanstoß zu mehr „Steuergerechtigkeit“ liefern.

Ein Steuersystem, zu dem „jede/jeder nach Vermögen“ einen Beitrag für die Allgemeinheit leistet, ist die Basis für den sozialen Zusammenhalt.

Lassen wir uns Folgendes nicht mehr erzählen: zum Weiterlesen bitte hier klicken.

Ich seh, ich seh, was Du nicht siehst!

Das ist der Titel eines ganz neuen Folders der GPA-DJP.

Folder TitelseiteDieser eignet sich hervorragend als Einstieg ins Thema betrieblicher Datenschutz. Er enthält die drei Grundprinzipien der Verwendung von Mitarbeiter-Daten, Rechte und Unrechtes seitens der Arbeitgeber und auch was Einzelne tun können, wird in dem Folder kurz angerissen.

Das gute Stück zum Nachlesen: Datenschutz im Betrieb.

 

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Arbeitgeber, warum hast Du so große Ohren?

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Datenschutz im Betrieb

Immer mehr Arbeitgeber sammeln immer mehr Daten von MitarbeiterInnen in immer mehr und technisch ausgefeilten Systemen (z. B. Personal-informationssysteme, Systeme zur Erfassung von Betriebsdaten, Ortungssysteme in Fahrzeugen, Videokontrollen, Chips mit kombinierter Zutritts-, Zeiterfassungs-, Ausweis- und Zahlungsfunktion, etc.). In den Systemen ist auch Höchstpersönliches der Beschäftigten festgehalten.

Der/die Vorgesetzte kann durch eine Verknüpfung der vorhandenen Daten einiges über seine MitarbeiterInnen herausfinden – und daraus (falsche) Schlüsse ziehen. Wer suchet, der findet – auch das, wonach ursprünglich gar nicht gesucht wurde.

In Österreich ist nur eines von drei technischen Systemen in einer Betriebsvereinbarung geregelt, wie eine Studie von AK und FORBA ergeben hat. Nur ein Bruchteil der vorhandenen Betriebsvereinbarungen wird auch kontrolliert. Damit sind dem Datenmissbrauch Tür und Tor geöffnet.
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Instrument der Krankenstandsrückkehrgespräche

Immer mehr Unternehmen setzen zur Reduktion der Krankenstände auf ein neues Instrument, das sogenannte Krankenstandsrückkehrgespräch. Es handelt sich hierbei um ein verpflichtendes Gespräch, das Beschäftigte nach der Rückkehr aus dem Krankenstand mit ihrem/ihrer Vorgesetzten zu führen haben. Inhaltlich drehen sich diese Gespräche meist um Ursachen und Auswirkungen der jeweiligen Erkrankung des/der Beschäftigten.

Als Hauptzweck solcher Gespräche nennen Unternehmen bessere Arbeitsbedingungen unter dem Blickwinkel der Gesundheit. Für diese Gespräche erarbeiten Firmen Gesprächsleitfäden für Führungskräfte, Fragebögen für Beschäftigte und Dokumentationsformulare für vereinbarte gesundheitsfördernde Maßnahmen. Dies sind nur einige aktuelle Beispiele, mit denen Betriebsräte/-innen zur Beratung in die AK Consult kommen.
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65 Jahre ÖGB

65 Jahre ÖGB
Am 30. April 1945 genehmigte die sowjetische Militärkommandantur die Gründung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.
Im April des Jahres 1945, noch in den Trümmern des Zweiten Weltkrieges, haben sich Gewerkschafter entschlossen, einen gemeinsamen, überparteilichen Gewerkschaftsbund zu gründen.

Geregelte Arbeitszeiten, jährlich steigende Einkommen, Mitbestimmung in den Betrieben, ArbeitnehmerInnenschutz, Chancengleichheit für Frauen – das sind nur einige von zahlreichen Verbesserungen für die arbeitenden Menschen, die der ÖGB in seiner 65-jährigen Geschichte erkämpft hat – in Verhandlungen, aber auch mit Aktionen, Protesten und Streiks.

Im 65. Jahr seines Bestehenes hat der ÖGB ein neues Haus bezogen, an einem Platz im 2. Bezirk Wien, benannt nach einem der Gründer und dem ersten Präsidenten des ÖGB, Johann Böhm.
Ende April lud der ÖGB die Regierungsspitze, Sozialpartner, Betriebsräte, Personalvertreter, Partner und Freunde zu einem Festakt.
Berichte und Fotos dazu gibt es hier zu sehen.

Geld zu Asche?

Was tun, wenn kein Flugzeug mehr fliegt? island-vulkan-540x304
Mitte April saßen Tausende Arbeitnehmer an Flughäfen und im Ausland fest. Am Himmel von Mitteleuropa ging fast gar nichts mehr. Der europäische Luftraum musste aufgrund eines Vulkanausbruchs in Island gesperrt werden.

Bei so einer Sperre handelt es sich um eine Dienstverhinderung und nicht um unberechtigtes Fernbleiben. Welche Rechte haben Betroffene in so einem Fall, was müssen sie beachten?
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"Allzeit bereit" – Ein Blick hinter das Verschwimmen von Arbeit und Freizeit

Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Hier findest Du eine sehr ausführliche GPA-Broschüre Bitte klicken: Allzeit bereit – Verschwimmen von Arbeit und Freizeit (kann ja auch zu Hause durchgelesen werden), die einen Blick hinter das Verschwimmen von Arbeit und Freizeit in der heutigen Arbeitswelt wirft – auch für uns in einem Krankenhaus sehr interessant.

Wer die Arbeitswelt von heute beschreiben möchte, kommt kaum mehr am Stichwort der Flexibilität vorbei. Flexibel zu sein, stellt sowohl eine Anforderung als auch einen Bedarf dar. Weite Teile der ArbeitnehmerInnenschaft können sich zum Beispiel kaum noch vorstellen, nicht im Rahmen eines Gleitzeitmodells ihre Arbeit zu erbringen.

Zur Flexibilität gesellt sich die Selbstverantwortung, die in der zunehmend in Projektform gestalteten Arbeit gefragt ist. Nicht selten lässt sich der Eindruck gewinnen, dass gerade das Übernehmen von Verantwortung für viele Beschäftigte einen besonderen Anreiz darstellt.
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