Die Hälfte aller Ärzte leiden an Burn-out

Burn-out

54 Prozent der heimischen Ärzte leiden an Burn-out – einer krankhaften Form von Überlastung. Das zeigt eine neue Studie der Grazer Medizin-Uni. Über 6.000 Mediziner in ganz Österreich wurden dafür befragt.

Tägliches Leid und steigender Druck
Ein Großteil der befragten Ärzte befindet sich laut der Studie in einer ersten Burn-out-Phase, die von emotionaler Erschöpfung gekennzeichnet ist, aber auch stärkere Formen bis hin zu körperlichen Beschwerden machen den Medizinern zu schaffen.

Als Gründe sieht der steirische Ärztekammer-Präsident Wolfgang Routil, „dass wir tagtäglich mit Leid, oft auch mit Ausweglosigkeit und erschütternden Schicksalen konfrontiert sind, gleichzeitig aber der Anforderungsdruck – im Sinn von noch weniger Zeit für den Patienten, noch mehr Einsparungsdruck – auf die Ärzte ausgeübt wird.“
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Es grünt und sprießt – auf der Tastatur!

Tastatur

Die Krankheitserreger am Arbeitsplatz sind zahlreich. Stichwort Tastatur. Dort tummeln sich teilweise mehr Bakterien als auf (ebenfalls untersuchten) Klobrillen.

Dank hinterlassener Hautschuppen und Essensreste tummeln sich auf Tastaturen unter anderem Kolibakterien (führt zu Durchfall), Helicobacter-Pylori-Bakterien (Magenverstimmung) und Staphylokokken (Hauterkrankungen). Auch abseits des Arbeitsplatzes, gerade in Schulen oder Internetcafes, können sich die Tastaturbakterien munter verbreiten. Jedoch sind es nicht nur die Tastaturen, auf denen im Büro viele Krankheitserreger anzutreffen sind. Telefone, die von mehreren Personen benutzt werden, Arbeitsflächen und Armlehnen sind ebenfalls Heimat vieler Erreger.

Nun könnte man meinen, dass das Reinigungspersonal dafür verantwortlich sei. Ist es auch – und wenn Sie morgens vom Fußboden essen wollen, ist das sicherlich als gesundheitlich unbedenklich einzustufen. Allerdings wischt das Reinigungskommando kaum einmal Telefone oder IT-Geräte ab – weil es dazu häufig gar nicht befugt ist. Im Durchschnitt werden etwa Tastaturen sogar nur einmal pro Jahr mit einem feuchten Tuch abgewischt.

Deswegen heißt es: Auf zum großen Osterputz und selbst Hand anlegen!

Feuchttücher in der Lade wären hier schon einmal ein Anfang, um z.B. die Tastatur zumindest einmal wöchentlich zu reinigen. Regelmäßig Hände waschen und nicht am Schreibtisch essen sind ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur eigenen Gesundheit.
(Artikel gesehen auf dem BR-Blog des UKH Kalwang)

Betriebsratsordner für alle Abteilungen

BR-Ordner 

…und diese PartnerInnen sind der Betriebsrat und die GPA-djp!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Letztes Jahr im Juni haben wir mit diesem BR-Blog die Verbreitung unserer Mitteilungen völlig neu gestaltet. Über 25.000 Seitenzugriffe bisher zeigen uns, dass dies nicht so schlecht gelungen ist.

Zur weiteren Optimierung haben wir in den letzten Wochen eine alte Idee unseres früheren BR-Kollegen Franz Hruban wieder aufgegriffen und uns um die Gestaltung eines Betriebsratsordners für jede Abteilung gekümmert. Diese hatten wir damals schon einmal, wurden jedoch dann vernachlässigt, wenig gewartet bzw. nicht aktualisiert und sind schließlich langsam „eingeschlafen“.
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Verbrauch Resturlaub

Resturlaub

Diesen Artikel haben wir auf dem BR-Blog der GKK Steiermark gefunden, ist auch für uns interessant.

Es geht um das Thema „Urlaub“ – und zwar genauer um das Thema „Resturlaub“. Da es auch bei uns schon mal vorgekommen ist, dass ein alter, nicht verbrauchter Urlaub verfallen ist, nutzen wir hier mal die Gelegenheit, die Situation aus rechtlicher Sicht zu erläutern.

Die rechtliche Grundlage für den Verbrauch des Urlaubes ist im Urlaubsgesetz §4 Abs1 bzw. DO A und DO B §19 Abs.5.geregelt: 
„(5) Der Urlaub ist bis Ende März eines jeden Jahres unter Rücksichtnahme auf die Erfordernisse des Dienstes und die Erholungsmöglichkeiten des Angestellten zu vereinbaren. Diese Vereinbarung hat so zu erfolgen, dass der Urlaub möglichst bis zum Ende des Urlaubsjahres, in dem der Anspruch entstanden ist, verbraucht werden kann.“
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So leidet das Spitalspersonal!

Spitalspersonal

Dramatische Umfrageergebnisse – zwar Wien betreffend, aber auch in OÖ. interessant
Zu wenig Personal und unregelmäßige Arbeitszeiten: Das sind die größten Probleme, mit denen Beschäftigte in Gesundheitsberufen in Wien zu kämpfen haben. Krankenschwestern, Pfleger, Hebammen und Sanitätshilfsdienste mögen zwar ihren Beruf, leiden aber unter der Personalnot, den speziellen Arbeitszeiten, der Bürokratie, dem schlechten Führungsstil von Vorgesetzten sowie großem Zeitdruck.

Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Arbeiterkammern Wien und Niederösterreich sowie der Ärztekammer Niederösterreich. Fast die Hälfte der Befragten (46,7 Prozent) leiden darunter, dass es in ihren Abteilungen zu wenige Beschäftigte gibt. Daraus resultiert wiederum enormer Zeitdruck, der von 34,4 Prozent in der Umfrage kritisiert wird.

Die unregelmäßigen Arbeitszeiten wie Nacht- und Schichtdienst sehen 24,7 Prozent als Problem. Private Vorhaben sind dadurch schwer umzusetzen. An der Bürokratie scheitern 43,7 Prozent der Befragten. Der schlechte Führungsstil von Vorgesetzten wird von 30,2 Prozent der Befragten als Belastung gesehen.
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Der "berühmte" § 8 (3) im Angestelltengesetz

Paragraphen-ZeichenGründe und Arten der Dienstverhinderung
In diesem Zusammenhang werden immer wieder Fragen an den Betriebsrat gerichtet und es kommt öfters zu Unklarheiten oder Unsicherheiten gegenüber dem Arbeitgeber, daher werden wir im folgenden Beitrag versuchen, Einiges zu erklären.

Den Artikel haben wir vom Betriebsrats-Blog der Gebietskrankenkasse Steiermark übernommen – nochmals herzlichen Dank für die Erlaubnis dazu!

Anspruch auf Entgelt bei Dienstverhinderung
Die Voraussetzungen zur Weiterbezahlung des Gehalts bei Dienstverhinderungen werden für Angestellte im § 8 des Angestelltengesetzes geregelt. Hierbei gehen die Absätze 1 und 2 von einer Dienstverhinderung durch Krankheit oder Unfall aus. 

§ 8 Absatz 3 des Angestelltengesetzes = § 8(3) AngG besagt außerdem:
„Der Angestellte behält ferner den Anspruch auf das Entgelt, wenn er durch andere wichtige, seine Person betreffende Gründe ohne sein Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Leistung seiner Dienste verhindert wird.“ 
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Fit nach den Schlemmertagen

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Weihnachten und Silvester hatten es kalorientechnisch in sich und jetzt macht sich der berühmte „Feiertagsspeck“ bemerkbar?

 
Wenn alles zwickt und spannt, ist die beste Gelegenheit, die Ernährung wieder etwas bewusster zu gestalten. „die umweltberatung“ hat einige Tipps zusammengestellt, denn es geht auch ohne Crashdiät!

Köstliche Keksberge zu Weihnachten, üppiger Neujahrsschmaus und zahlreiche Cocktails, feiern ist schön und erhöht die Lebensfreude. Die Ballsaison steuert auf ihren Höhepunkt zu. Weniger lustig wird es, wenn das Kleid oder der Anzug vom letzten Jahr spannt. Doch kein Grund, sich die Feierlaune verderben zu lassen, ein paar einfache Tipps für gesündere Ernährung helfen beim Abspecken und überschüssige Energien werden bei einem ausgiebigen Winterspaziergang freigesetzt, das durchblutet die Haut und hebt die Laune auch an trüben Tagen.
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Rauchfrei ins Neue Jahr!

Rauchen 2

Geht das alte Jahr zu Ende, haben viele Menschen gute Neujahrsvorsätze.
Keine leichte Aufgabe für Raucher. Viele Alltagssituationen sind mit dem Rauchen so stark verbunden, dass sie ohne einen Glimmstängel kaum vorstellbar sind.

Erschwerend kommt die körperliche wie auch die psychische Abhängigkeit dazu. Um diese Hürde zu bewältigen, hilft speziell zum Jahreswechsel NÖGKK-Expertin Mag. Melanie Stulik, klinische und Gesundheitspsychologin des Rauchertelefons, mit Tipps zum erfolgreichen Rauchstopp:
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Jeder Zweite beklagt Überbelastung

Überbelastung

53 Prozent sind laut einer Oekonsult-Umfrage der Meinung, ihr Beruf würde ihnen mehr abverlangen, sie immer mehr belasten, und dass sich das bereits auf ihre Gesundheit niederschlagen würde. Nur 16 Prozent widersprachen dieser Meinung. 

Gesundheit für viele Arbeitgeber kein Anliegen
76 Prozent der Befragten sagten, ihren Arbeitgebern wäre ihre persönliche Gesundheit kein Anliegen. Auch anhaltende Gesundheitsprobleme würden Vorgesetzte nicht zur Freisetzung der betreffenden Mitarbeiter veranlassen, sind die Befragten (drei Viertel) überzeugt. Wer dauerhaft krank ist, fürchtet demnach ernsthaft um den Job. 
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Schöne Weihnachten!

„Es ist besser, eine Kerze anzuzünden,
als über Dunkelheit zu klagen.“

Weihnachten 1

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen und Euren Angehörigen besinnliche und schöne Weihnachtsfeiertage sowie einen guten Rutsch und vor allem viel Gesundheit im Neuen Jahr!
BRV Kronsteiner Martina und ihr BR-Team

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