Keine Pflicht, Sklave seines Handys zu sein

Handy

Klare Trennlinie zwischen Beruf und Freizeit gehört gezogen – Bereitschaftsdienst darf nicht mit Arbeitszeitgesetz kollidieren

Die Hälfte aller Dienstnehmer arbeitet im Urlaub, in Deutschland sind zwei Drittel der Berufstätigen auch außerhalb ihrer Arbeitszeit für Berufliches erreichbar, in Österreich klagen 30 Prozent über berufliche Belastungen in ihrer Freizeit.

Die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat die alarmierenden Zahlen zum Anlass genommen, eine deutlichere Trennung zwischen Arbeit und Freizeit zu fordern. Und zwar mittels Gesetz, zum Selbstschutz vieler Arbeitnehmer. Die Schattenseite von Technologien, die mobiles Arbeiten ermöglichen, heißt Überlastung, die durch ständige Konfrontation mit beruflichen Belangen entsteht. Mit dem Resultat, dass sich viele Erwerbstätige ins Burn-out manövrieren. Die Vehikel: Laptops und Smartphones.
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Reisevorbereitungen – Tipps von A bis Z für einen Urlaub ohne Pleiten

Urlaub 1

Wer eine Reise tut, kann etwas erleben und sollte das auch. Damit die Erlebnisse allerdings positiver Natur sind und um schlechte Erfahrungen so weit wie möglich zu vermeiden, ist rechtzeitige Planung und Information empfehlenswert. Grundsätzlich sollten sich alle Urlauber, besonders vor Fernreisen, genau über ihr Reiseland informieren. Unterschiedliche Sitten und Gebräuche, Religion, aber auch Rechtsvorschriften oder klimatische Verhältnisse in fremden Ländern erfordern die Aufmerksamkeit der Reisenden, um vor unliebsamen Überraschungen oder schlechten Erlebnissen gefeit zu sein.

Informationen über Land und Leute
EU-BürgerInnen genießen auch außerhalb der EU konsularischen Schutz. Gibt es in dem jeweiligen Land keine österreichische Vertretungsbehörde, kann man sich im Notfall als österreichische/r StaatsbürgerIn grundsätzlich an die Botschaft jedes EU-Mitgliedsstaates wenden. Dieses muss dann konsularischen Schutz unter denselben Bedingungen wie für StaatsbürgerInnen dieses Landes gewähren. Das Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten hat für jedes Land der Erde eine Faktensammlung angelegt, die schon für die Vorbereitung des Urlaubs wichtig sein könnte.
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Freizeitregeln für Dienstmails und Handy?

Erreichbarkeit Freizeit

Angesichts steigender psychischer Belastung von Arbeitnehmern will die deutsche Regierung klare Regeln zur Erreichbarkeit in der Freizeit. Moderne Techniken wie Smartphones schafften zwar „Flexibilität“, sagte die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Berlin. Aber das könne Arbeitnehmer auch überfordern, „wenn Menschen die Balance zwischen Erholungszeit und Arbeitszeit nicht mehr finden“.

Von der Leyen sagte, die Gesellschaft müsse „lernen, mit diesen Techniken zurechtzukommen, damit nicht die Techniken uns beherrschen und unser Leben dominieren, sondern wir die Techniken beherrschen“. So wie es Arbeitsschutzmaßnahmen wie Bauhelme gebe, müsse es auch psychischen Arbeitsschutz geben. In der Freizeit „sollte Funkstille herrschen“, forderte Von der Leyen.

Regeln für Handykultur und E-Mail-Verkehr
Die Ministerin verwies auf das Arbeitsschutzgesetz, das nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit betreffe. Dadurch sei bereits geregelt, dass Unternehmen ihre Beschäftigten auch vor zu hoher Belastung schützen müssten. Auch sehe das Gesetz deutliche Strafen vor, wenn diese Vorgaben nicht beachtet würden.

Von der Leyen forderte deshalb „ganz klare Regeln“ in den Betrieben, „was Handykultur und Mailverkehr angeht“. Festgelegt werden müsse in entsprechenden Vereinbarungen, wann Beschäftigte erreichbar sein müssen und wer genau betroffen ist. Auch sollte nach Ansicht der Ministerin klar geregelt sein, dass E-Mails nicht gelesen oder nicht beantwortet werden können, dass ein Handy auch ausgeschaltet werden darf.
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Was tun bei Krankheit im Ausland?

Krank im Urlaub

Alle, die im Urlaub ins Ausland fahren, sollten sich rechtzeitig Gedanken zu ihrem Krankenversicherungsschutz machen. Den Anspruch auf Krankenbehandlung in der EU (sowie EWR – Island, Liechtenstein, Norwegen) und der Schweiz weist die „Europäische Krankenversicherungskarte“ („EKVK“) auf der Rückseite der e-card nach.

Die OÖGKK empfiehlt, sich im Krankheitsfall zu erkundigen, welche Ärzte bzw. welche Krankenhäuser im näheren Umkreis des Urlaubsgebietes die EKVK akzeptieren. Wer dies nicht tut, muss damit rechnen, die Krankenbehandlung vorerst bar bezahlen zu müssen.

Die OÖGKK refundiert von diesen Beträgen maximal 80 Prozent der in Österreich geltenden Tarife. Heimtransportkosten im Krankheitsfall können von der OÖGKK gar nicht übernommen werden, dafür empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung. Dieser Versicherungsschutz sichert in der Regel auch die Abdeckung der Differenzkosten zwischen dem gezahlten Rechnungsbetrag und dem Erstattungsbetrag der Kasse. 
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Neu erschienen: OÖ. Sozialratgeber 2012

Sozialratgeber 2012

Die Sozialarbeit in Oberösterreich lebt vom Miteinander aller Kräfte, die sich für die Bedürfnisse der sozial schwächeren Menschen stark machen. Der neu erschienene Sozialratgeber OÖ. 2012 gibt einen Überblick über alle Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Beratungsstellen sowie Beihilfen und Förderungen im Sozialbereich.

Für alle Interessierten geht’s hier weiter: OÖ. Sozialratgeber 2012.

Betriebsklima: Mitarbeiter ans Unternehmen binden

Betriebsklima 2

Innere Kündigung verursacht jährlich für die Unternehmen große Verluste. Passive und teilnahmslose Arbeitskräfte trüben das Betriebsklima und bringen kaum Leistung.

Dem entgegenwirken kann man mit einer funktionierenden Dialogkultur. Und man muss Wege finden, wie man seine Mitarbeiter an den Betrieb bindet.

Einen neuen Beschäftigten zu gewinnen, kostet bis zu fünf Mal mehr als einen Bewährten zu halten. Loyale und engagierte Mitarbeiter sind schließlich der Schlüssel zum Erfolg. Spaß und Freude an der Arbeit können aber weder erzwungen noch erkauft werden. Innere Kündigung entsteht aufgrund eines langen Prozesses vieler kleiner Nichtbeachtungs-, Zurücksetzungs- und Zurückweisungserlebnisse.

Eine wichtige Funktion für das Betriebsklima haben die Führungspersonen. In ihnen müssen die Mitarbeiter eine Vertrauensperson sehen. Wer daran zweifelt, zieht sich schnell in die innere Kündigung zurück.
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Blog-Gewinnspiel: "And the winner is ….

Das erste Gewinnspiel auf diesem Blog ist beendet. Die richtigen Antworten auf die fünf Fragen lauten wie folgt:

  1. Unser Urlaubsgeld/-anspruch ist im Kollektivvertrag (Dienstordnung) geregelt.
  2. Die AUVA betreibt 7 Unfallkrankenhäuser.
  3. Der Zuschuss des Angestellten-Betriebsrates bei eigener Hochzeit und bei Geburt eines Kindes beträgt € 150,–.
  4. Der Paragraf im Angestelltengesetz, der sich mit den Dienstverhinderungen befasst, ist der § 8, Absatz 3.
  5. Wenn ein Onkel eines AUVA-Beschäftigten verstirbt, darf der Mitarbeiter gar keinen Tag dem Dienst fernbleiben.

Unter allen eingelangten und richtigen Antworten wurde im Rahmen der gestrigen Betriebsratssitzung – in Abwesenheit eines Notars – der/die GewinnerIn gezogen:
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Das gab's noch nie: ein Gewinnspiel auf unserem BR-Blog!

Geschenkkorb 1

Um den Spaßfaktor beim Lesen unseres immer aktuellen und informativen Blogs (wir bemühen uns zumindest darum) zu erhöhen, haben wir uns entschlossen, ein Gewinnspiel für unsere eifrigen Leser zu veranstalten. 
Dabei verlosen wir ein großes Geschenkspaket (der Fa. Spar), gefüllt mit allerlei guten Sachen (Symbolfoto rechts).

Wenn Sie die nachfolgenden 5 Fragen richtig beantworten, haben Sie die Chance, den Preis zu gewinnen. Die Fragen sind nicht besonders schwer, die Antworten sind großteils auch beim Durchstöbern unserer Blog-Artikel zu finden. 

Die Antworten müssen bis spätestens Montag, den 27. Februar 2012, beim Betriebsrat eingelangt sein, und zwar ausschließlich per mail an: hermann.mayr@auva.at. 

Unter den richtigen Einsendungen wird dann der oben angeführte Hauptpreis verlost. Einen Notar werden wir dazu nicht benötigen. Teilnahmeberechtigt sind alle Leser, ausgenommen alle aktiven BR-Mitglieder.

Und hier geht’s zu den Fragen:
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