Mythos "Lohnnebenkosten"

Lohnnebenkosten 3

Das alte Lied der Arbeitgeber: Seit Jahren fordern Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung „unisono“, dass die Lohnnebenkosten in Österreich viel zu hoch wären und daher dringend gesenkt werden sollen.

Nun hat sich auch das Wirtschaftsblatt, das nun wirklich nicht im Verdacht steht, eine Gewerkschaftszeitung zu sein, des Themas angenommen – und bestätigt die Argumente der GPA-djp. Der Artikel zeigt, dass die ArbeitnehmerInnen dadurch massive Einbußen und Nachteile erleiden würden.

Was steckt dahinter – was bedeutet das für ArbeitnehmerInnen?

Aber was sind Lohnnebenkosten eigentlich?
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KV-Verhandlungen Info Nr. 3

Einfache Rechnung

2. KV-Verhandlungsrunde für die Beschäftigten in der Sozialversicherung ohne Ergebnis!
Nach rund vierstündiger intensiver Verhandlungsdauer wurden die am 13.12.2012 stattfindenden Kollektivvertragsverhandlungen für die Angestellten und Arbeiter für die Sozialversicherung ohne Ergebnis vertagt.

Beginnend ab Montag wird es weitere informelle Gespräche auf Büroebene geben. Die nächste offizielle Verhandlungsrunde findet am Mittwoch, den 19.12.2012, statt.

Über den weiteren Verlauf und ein allfälliges Verhandlungsergebnis werden wir umgehend informieren.

KV-Verhandlungen Info Nr. 2

GPA-DJP

1. KV-Verhandlungsrunde für die Beschäftigten in der Sozialversicherung unterbrochen!
Die erste Kollektivvertragsrunde wurde nach längerer und intensiver Verhandlung ohne Ergebnis unterbrochen. Es zeichnet sich heuer besonders im Gehaltsrecht eine schwierige Verhandlungsrunde ab, da es politischen Druck für eine Null-Lohnrunde gibt.

Die KV-Verhandlungen werden voraussichtlich am 11. oder 13. Dezember 2012 fortgesetzt. Wir werden versuchen, bis dahin in Bürogesprächen mögliche Lösungen für das Rahmen- und Gehaltsrecht zu erarbeiten.

Für den Fall, dass wir auch in der nächsten Runde keine deutlichen Fortschritte erzielen, bitten wir bereits jetzt zu berücksichtigen, dass es noch kurzfristig vor Weihnachten zu der einen oder anderen Aktivität kommen kann.

Nähere Informationen zum Forderungsprogramm erhalten Sie bei Ihrem Betriebsrat. Wir werden über den Verlauf der Kollektivvertragsverhandlungen und die Ergebnisse laufend informieren.

Mit kollegialen Grüßen
Mag. Michael Aichinger, Bundesausschuss-Vors.
Manfred Wolf, Stv. Geschäftsbereich-Leiter
Michael Pieber, Wirtschaftsbereichsekretär
(Information der Gewerkschaften GPA-djp und Vida, 30.11.2012)

KV-Verhandlungen Info Nr. 1: Heute Start!

gehaltserhöhung

Im Oktober 2012 haben die Gewerkschaften GPA-djp und VIDA das diesjährige Forderungsprogramm für die Kollektivvertragsverhandlungen beschlossen und am 20.11.2012 dem Vorsitzenden des Verbandsvorstandes Dr. Hans Jörg Schelling übermittelt.

Folgende Forderungen wurden für den kommenden Gehaltsabschluss übermittelt:

  • Gehaltsrecht
    Reale Anhebung der Gehaltssätze der DO.A, DO.B und DO.C auf Grundlage der aktuellen Inflationsrate der letzten 12 Monate, der Gebarungssituation der Sozialversicherungsträger, der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Lohn und Gehaltsabschlüsse in den großen Wirtschaftsbereichen.
  • Rahmenrecht
    Qualitative und nachhaltige Weiterentwicklung des Rahmenrechtes in den Bereichen:
    – Rahmenrecht,
    – Bezugsrecht sowie
    – Zulagenrecht
  • Sämtliche Änderungen sollen mit 01.01.2013 in Kraft treten.

Der erste Verhandlungstermin ist für heute, 29. 11.2012, vorgesehen.

Wir werden über den Verlauf der Kollektivvertragsverhandlungen und die Ergebnisse laufend informieren.

Pensionen: Kein Grund zur Panik

Die Perspektiven der öffentlichen Alterssicherung sind wesentlich besser, als uns viele weismachen wollen.

Können wir uns die Pensionen noch leisten? Wie wird das sein, wenn die Zahl der Älteren in Zukunft kräftig steigt? Leben die Älteren auf Kosten der Jugend? Derartige Fragen werden nicht nur von Wissenschaftern und Politikern, sondern auch an den Stammtischen heftig diskutiert. Da und dort gehen die Meinungen weit auseinander.

Im Folgenden wird zuerst die finanzielle Entwicklung der gesetzlichen Pensionsversicherung seit 1970 beleuchtet. Beim Blick nach vorn steht anschließend kurz der bevorstehende demografische Wandel im Fokus. Abschließend werden die Finanzierungsperspektiven der öffentlichen Alterssicherung erörtert. 
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Rechnungshof kritisiert Pensionsprivilegien in der Sozialversicherung

Rechnungshof

Der Rechnungshof (RH) kritisiert in einem Prüfbericht nach wie vor bestehende Pensionsprivilegien bei den  Sozialversicherungen.   

Rund 30.000 Menschen – knapp die Hälfte davon noch aktive Mitarbeiter in einem der Sozialversicherungsträger – bekommen demnach weiter (wenn sie vor 1996  aufgenommen wurden) satte Zusatzpensionen, die mit Versichertengeldern finanziert werden. Die stockt die ASVG-Pension im besten Fall auf mehr als 80 % des Letztbezuges auf.

Bisherige Reformen seien zu sanft, erfolgte Einsparungsschritte seien unzureichend, kritisiert der RH. In Summe könnten hier bis 2050 1,4 Mrd Euro eingespart werden.
(Information gesehen im ORF-Teletext, 15.10.2012)

Und was die Gewerkschaften gpa-djp und vida dazu sagen, könnt Ihr hier erfahren:

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Manchmal auch abschalten!

GPA-djp Vorsitzender Wolfgang Katzian:
Flexible Arbeitszeiten und moderne Kommunikationstechnologie brauchen bessere Rahmenbedingungen!

Die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt mit allen Problemen, aber auch Vorteilen für die ArbeitnehmerInnen beschäftigt uns als Gewerkschaft nicht erst seit heute. Viele Angestellte können sich etwa kaum noch vorstellen, nicht im Rahmen eines Gleitzeitmodells ihre Arbeit zu erbringen. Eigenverantwortung und projektbezogenes Arbeiten stellen für viele eine attraktive Alternative zu all zu engen Korsetts bei der Erbringung der Arbeit dar.

Das trifft sich oft auch mit den Interessen der Arbeitgeber – flexible, immer verfügbare ArbeitnehmerInnen sind in ihrem Interesse, um sich Vorteile im Wettbewerb zu verschaffen. Was auf den ersten Blick attraktiv erscheint, entpuppt sich dann oft als beinhartes unternehmerisches Kalkül zur Senkung der Kosten. Daher haben wir als Gewerkschaft immer auf verbindliche Regeln bei der Flexibilisierung von Arbeitsverhältnissen geachtet, etwa bei den immer beliebter werdenden „All-Inclusive-Verträgen“, damit nicht am Ende das böse Erwachen kommt und ausschließlich die Arbeitgeber profitieren.
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