Frühpensionen: Perspektiven statt Verunsicherung und Angstmache

Entlassungen

Maßnahmen zur Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters werden derzeit ständig von Politik und Wirtschaft gefordert.
Dazu braucht es auch die klare Bereitschaft der Betriebe, Menschen bis zum gesetzlichen Pensionsalter zu beschäftigen und krankmachende Arbeitsbedingungen abzuschaffen. Wer diese Verantwortung nicht wahrnimmt, muss mehr in die Sozialsysteme einzahlen.

Wie verunsichert die Arbeitnehmer/-innen bereits sind, zeigen die aktuellen Daten des Arbeitsklima-Index der AK OÖ. Nur 63 Prozent der Befragten können sich aufgrund des derzeitigen Situation in der Arbeitswelt sehr bzw. eher wahrscheinlich vorstellen, bis 60/65 arbeiten zu können – bei Arbeiter/-innen sind es sogar nur 38 Prozent.

Von jenen, die glauben nicht bis 60/65 durchzuhalten, nennen 65 Prozent körperliche und 42 Prozent psychische Belastungen als Gründe. 57 Prozent der Arbeiter/-innen und 44 Prozent der Angestellten sind sehr unsicher, ob sie die gestellten Anforderungen erfüllen können. 48 Prozent aller Befragten aber meinen, dass die Verringerung der Arbeitszeit eine wichtige Maßnahme wäre, damit man es doch schaffen könnte. 42 Prozent wünschen sich gesundheitsfördernde Maßnahmen im Betrieb.
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Wenn der Winter zuschlägt: Verspätung bei Schneechaos?

Schnee 2

Wenn Arbeitnehmer/-innen wegen Schneeverwehungen oder massiver Schneefälle nicht pünktlich oder gar nicht zur Arbeit kommen können, liegt ein sogenannter Dienstverhinderungsgrund vor. Das heißt: Beschäftigte dürfen in einem solchen Fall nicht entlassen werden. Allerdings müssen die Betroffenen vorher alle „zumutbaren Vorkehrungen“ getroffen haben, um pünktlich oder überhaupt zur Arbeit zu kommen. 

Die Arbeiterkammer OÖ. hat die wichtigsten Fragen und Antworten bei Schneechaos zusammengestellt.
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Zeckenschutzimpfung 2012

Zecken

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Im kommenden Frühjahr organisieren wir wieder eine Zeckenschutzimpfung.

Um den genauen Bedarf eruieren zu können, ersuchen wir Euch um Anmeldung, und zwar bis spätestens Montag, den 30. Jänner 2012.

Folgende Kosten fallen an:
Die Kosten für die Beschäftigten übernimmt der Betriebsrat.
Für angehörige Erwachsene und auch für den Kinderimpfstoff (bis zum vollendeten 16. Lebensjahr geeignet) ist der volle (vergünstigte) Preis von voraussichtlich € 13,09 zu bezahlen.

Wegen des optimalen Impfzeitraumes können zu spät eingelangte Bestellungen lt. Hauptstelle, HBE, nicht berücksichtigt werden; d. h. also, eruieren, wer heuer einen Impfstoff benötigt, und dies dem BR bis spätestens 30. Jänner 2012 bekannt geben.
Die nächste Zeckenschutzimpf-Aktion im Haus wird wieder in zwei Jahren organisiert.

Termine:
Die genauen Impftermine werden nach Erhalt des Impfstoffes mitgeteilt.

Wie geheim ist meine Gesundheit?

Dr. Datenschutz berichtet aus der Praxis

Arzt

Die Sachlage:
Eine Arbeitnehmerin hat einen Arzttermin, der sich durch zwei Merkmale auszeichnet:
a) liegt er in der Arbeitszeit und
b) handelt es sich um einen Termin bei einer Fachärztin, deren Fachgebiet dem Arbeitgeber besser nicht bekannt werden sollte.

Es gab bereits unangenehme Vorfälle, wo über eine Kollegin und deren seelische Verfassung eifrig spekuliert wurde, nachdem bekannt wurde, welchen Facharzt sie mehrmals im Monat konsultiert. Es ist in dem Unternehmen aber zugleich vorgegeben, bei jedem Arztbesuch eine Bestätigung desselben zu bringen.
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Sozialrechtliche Werte 2012

AK

Mit 01. Jänner 2012 haben sich wieder eine Reihe von Beträgen geändert. Die Arbeiterkammer OÖ. hat eine schöne Übersicht über die aktuellen sozialrechtlichen Werte zusammengestellt, die wir gerne auch hier veröffentlichen.

Darin geht’s u. a. um die Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, geringfügige Beschäftigung, Arbeitslosengeld, Weiterbildungsgeld, Selbstbehalte in der Krankenversicherung, etc….

Bei Interesse bitte hier klicken: Sozialrechtliche Werte 2012

Sozialversicherungs-Beträge für 2012

GPA-DJP

Die GPA-djp informiert über die neuen Sozialversicherungs-Beträge für 2012.
Im unten eingefügten Dokument sind u. a. zu sehen: ASVG-Höchstbeitragsgrundlage, Geringfügigkeitsgrenze (Versicherungsgrenze), Beitragssätze, Höhe der Rezeptgebühr, Richtsätze für Ausgleichszulagen, Pensionserhöhung.

Zum jederzeitigen Nachlesen wurde es auch in unserem Betriebsratsordner im J-Laufwerk unter Infos GPA-djp abgespeichert.

Also, bei Interesse hier klicken: Sozialversicherungs-Beträge 2012

40 % der Arbeitnehmer gehen krank arbeiten!

AK

AK-Präsident Kalliauer zur Krankenstands-debatte: „Lasst die Menschen in Ruhe gesund werden!“
Die Krankenstandsquote ist in Oberösterreich mit 3,01 Prozent stabil. Dennoch ist immer wieder von einer Belastung für die Betriebe, von Missbrauch und von dringend erforderlichen Gegenmaßnahmen die Rede.

Für AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer eine absurde Debatte: „40 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen krank arbeiten. Da müssen wir ansetzen. Die Menschen müssen die Möglichkeit haben, angstfrei und in Ruhe gesund zu werden.“

Im Jahr 1980 lag die Krankenstandsquote in Österreich bei 4,8 Prozent. Seitdem ist sie stark zurückgegangen und lag im Vorjahr bei 3,5 Prozent (Oberösterreich: 3,01 Prozent). Einer der Gründe dafür dürfte sein, dass viele Menschen krank zur Arbeit gehen – laut dem Arbeitsgesundheitsmonitor der Arbeiterkammer Oberösterreich bleiben 40 Prozent der Befragten nicht daheim, obwohl sie sich krank fühlen. 59 Prozent tun dies, weil sie ihre Kolleginnen und Kollegen nicht im Stich lassen wollen, 36 Prozent, weil die Arbeit sonst liegen bleibt, und 15 Prozent aus Angst vor Konsequenzen – sprich Jobverlust.
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ZBR-Mitarbeiter-Information Dezember 2011

Dies ist die quartalsmäßige Mitarbeiter-Information des AUVA-Zentralbetriebsrates. Sehr interessant, jedoch auch sehr umfangreich (= Lesestoff für die kommenden Feiertage) – für jeden Beschäftigten sind hier aktuelle Information jederzeit nachzulesen.

ZBRV Wolfgang Gratzer

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege!
Einleitend möchte ich einem Ersuchen von Obfrau KommR Renate Römer nachkommen. Im Rahmen der außerordentlichen Vorstandssitzung, die letzten Freitag in der Hauptstelle abgehalten wurde, hat die Obfrau auf die für 2011 zu erwartende positive finanzielle Bilanz hingewiesen.

In diesem Zusammenhang hob sie auch die herausragenden Leistungen der MitarbeiterInnen der AUVA hervor. Besonders verwies sie auf die Leistungen, die in den Einrichtungen der AUVA im Rahmen der Arbeit für und mit unseren Patienten erbracht wird. Ich darf Ihnen hiermit den Dank der Obfrau für die ausgezeichnete Arbeit, die in unseren Einrichtungen geleistet wird, sehr gerne weiter leiten.
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